Praxis für Gefässkrankheiten
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53177 Bonn
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Die farbkodierte Doppler- und Duplexsonografie (FDS) ist eine Form der Ultraschalluntersuchung, mit der der Blutfluss in Arterien (Schlagader) und Venen (Ader) sichtbar gemacht wird. Man sieht dabei regelrecht das Blut in den Gefäßen fließen. Da der Flußrichtung eine gewisse Farbe zugeordnet ist (z.B. blau und rot) kann sehr gut zwischen Arterie und Vene unterschieden werden. Darüber hinaus erlaubt es einen sehr genauen Blick in das Innere der Gefäße und deren Wandstruktur (z. B. Frage der Arteriosklerose) oder die Schließtüchtigkeit der Klappen usw. Dies erfolgt sehr schonend, ohne Bestrahlung und ohne Kontrastmittel.
Im Bereich der Arme und vor allem der Beine lassen sich frühzeitig mittels FDS kleinste Plaques (Gefäßablagerungen), Stenosen (Verengungen) sowie der Verlust der Gefäßwandelastizität diagnostizieren. So kann die s. g. periphere arterielle Verschlusskrankheit, im Volksmund „Schaufensterkrankheit“ benannt, rechtszeitig diagnostiziert und behandelt werden.
Mittels FDS erfolgt eine komplette Darstellung der Venen an Arme und Beine. Für die Untersuchung der Klappenfunktion wird die Untersuchung in stehender Position durchgeführt.
Bei Verdacht auf eine Venenthrombose ist die FDS die Methode der ersten Wahl geworden. Eine direkte Untersuchung mittels Phebographie (Kontrastmittel) ist heute obsolet.
Arteriosklerotisch bedingte Gefäßverengungen (Kalkablagerungen) können frühzeitig erkannt und behandelt werden im Sinne einer Schlaganfallvorbeugung.
Sowohl Ablagerungen an der Gefäßwand, als auch ein Aneurysma (Erweiterung) der Bauchschlagader können damit nachgewiesen und überwacht werden.
Auch kleinste Gefäße, wie die Nierenarterien können dargestellt und untersucht werden. Eine Verengung ist häufig die Ursache eines therapieresistenten, erhöhten Blutdrucks.